Aktuelle Postings

06.02.2012 12:36

Was ist echte Kälte?
...alles eine Frage der Einstellung ...

+10°C:
Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab.
Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen.

+5°C:
Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den
Horizont steigt.

+2°C:
Italienische Autos springen nicht mehr an.

0°C:
Destilliertes Wasser gefriert.

-1°C:
Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen.
Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.

-4°C:
Die Katze will mit ins Bett.

-10°C:
Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen.
Die Lappen gehen zum Schwimmen.

-12°C:
Zu kalt zum Schneien.

-15°C:
Deutsche Autos springen nicht mehr an.

-18°C:
Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.

-20°C:
Der Atem wird hörbar.

-22°C:
Amerikanische Autos springen nicht mehr an.
Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.

-23°C:
Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.

-24°C:
Französische Autos springen nicht mehr an.

-26°C:
Aus dem Atem kann Baumaterial für Iglus geschnitten werden.

-29°C:
Die Katze will unter den Schlafanzug.

-30°C:
Kein richtiges Auto springt mehr an.
Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.

-31°C:
Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen.
Lapplands Fußballmannschaft beginnt mit dem Training für den Frühling.

-35°C:
Zeit, ein zweiwöchiges heißes Bad zu planen.
Die Lappen schaufeln den Schnee vom Dach.

-39°C:
Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken.
Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf.

-40°C:
Das Auto will mit ins Bett.
Die Lappen ziehen einen Pullover an.

-44°C:
Mein finnischer Kollege überlegt, evtl. das Bürofenster zu schließen.

-45°C:
Die Lappen schließen das Klofenster.

-50°C:
Die Seelöwen verlassen Grönland.
Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.

-70°C:
Die Eisbären verlassen den Nordpol.
An der Universität Rovaniemi (Lappland) wird ein Langlaufausflug organisiert.

-75°C:
Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis.
Die Lappen klappen die Ohrenklappen der Mütze runter.

-120°C:
Alkohol gefriert. Folge davon: Die Lappen sind verdammt sauer.

-268°C:
Helium wird flüssig.

-270°C:
Die Hölle friert.

-273,15°C:
Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen.
Die Lappen geben zu: "Ja, es ist etwas kühl, gib mir noch einen Schnaps zum Lutschen"

Und jetzt kennt ihr den Unterschied zwischen Lappen und Waschlappen!
Also stellt euch nicht so an ^_^

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06.02.2012 00:23

The Last Goobye, I Swear

IT´S THE LAST GOODBYE I SWEAR
I can't rely on a dime a' day love
That don't go anywhere

I'LL LEARN TO CRY FOR SOMEONE ELSE
I can't get by on an odds and ends love
That don't ever match up

I heard all you said
And I took it to heart

I won't forget I swear
I have no regrets
For the pas is behind me
Tomorrow reminds me just where

I can't quite see the end
How can I rely on my heart if I break it
With my own two hands

I heard all you said
And I love you to death
I heard all you said
Don't say anything

It's the last goodbye I swear
I can´t survive
On a half hearted love
That will never be whole

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06.02.2012 00:18


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05.02.2012 16:09

„Drei Szenarien: Wie ein Krieg zwischen den USA und Iran noch verhindert
werden kann:
1. Der Kapitän des US-Flugzeugträgers "Abraham Lincoln" will Freunde auf
einer nahegelegenen Insel grüßen und führt damit das größte Drama der
modernen Kriegsschiffahrt herbei. Die ganze Welt ist bestürzt (inklusive
Iran).
2. Mit einjähriger Verzögerung werden den iranischen Medien bisher
verheimlichte Bilder aus Fukushima zugespielt. Die Bevölkerung ist empört
ob der unbekannten Gefahren der Atomkraft. Die Regierung Ahmadinedschad
lenkt ein und verspricht den Atomaustieg. Bei den nächsten Wahlen gewinnen
dennoch die Grünen.
3. Heiner Geißler schlichtet zwischen den Parteien. Das bisherige
iranische Atomprogramm wird umbenannt in "Iranisches Atomprogramm Plus"
und kann nach einem Streßtest unterirdisch fortgeführt werden.“
Titanic- Newsticker vom 29.1.2012
http://www.titanic-magazin.de/news.html?&tx_ttnews[tt_news]=4725&cHash=f4f86a7a33c50a0b836c59f3550a25eb

Tags: Iran, USA, Ahmadinejad, Pasderan, Mullahs, Ayatollah, Islam, Militarismus, Imperialismus
 

05.02.2012 16:01


a) Kinder unter 15 und Kinder unter 15 in SGB II-Bedarfsgemeinschaften
(Hartz IV): Ländervergleich

„Unter der Überschrift „Kinderarmut geht zurück“ berichtet die Süddeutsche
Zeitung (Online) am heutigen Donnerstag (26.01.2012, 6:36) über Ergebnisse
einer „Analyse der Bundesagentur für Arbeit“. Die in diesem Artikel
genannten Zahlen zur Veränderung der Zahl der Kinder im Alter von unter 15
Jahren, deren Eltern auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angewiesen sind,
bedürfen der Ergänzung: In dem Artikel fehlt jeglicher Hinweis auf die
Entwicklung der Zahl der Kinder im Alter von unter 15 Jahren insgesamt…“
BIAJ-Kurzmitteilung vom 26. Januar 2012 (pdf)
http://biaj.de/images/stories/2012-01-26_sgb2-kinder-092006-092011.pdf

b) Tatsächliche Kinderarmut misst sich am Niedriglohnsektor

„Die Zahl der jungen Hartz-IV-Empfänger ist in den vergangenen fünf Jahren
deutlich zurückgegangen, besagt eine Auswertung der Bundesagentur für
Arbeit. Doch das ist keineswegs ein Zeichen für abnehmende Armut von
Kindern…“ Meldung von Annelie Buntenbach vom 26.01.2012
beim DGB
http://www.dgb.de/themen/++co++22a5d376-4813-11e1-7adb-00188b4dc422

c) Die Kinderarmuts-Rückgangs–Lüge. Jubelmeldungen allenthalben.

„Die Gesellschaft für Konsumforschung meldet wieder einmal, die Kauflaune
der Deutschen sei ungebrochen. Eine Meldung, wie sie oft genug ein paar
Monate später von den Zahlen des Statistischen Bundesamtes widerlegt
wurde…“ Paukenschlag am Donnerstag - Kommentare zum Zeitgeschehen . von
und bei Egon W. Kreutzer vom 26. Januar 2012
http://egon-w-kreutzer.de/0PaD2012/4.html

Tags: Kinderarmut, Erwerbslosigkeit, SGBII, Hartzgesetze
 

05.02.2012 15:53

„Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa hat ein trauriges Rekordhoch
erreicht. Junge Menschen aus Italien, Griechenland und Spanien erzählen
von ihrer prekären Lage
In der gesamtem Eurozone befindet sich die Jugendarbeitslosigkeit auf
Rekordhöhe. Nach Angaben des Statistischen Amtes der Europäischen Union
(Eurostat) haben in den siebzehn Euroländern 16,3 Millionen Menschen keine
Arbeit. Die Geschichte einer verlorenen Generation wächst sich für den
Kontinent zum Skandal aus. In Spanien sind 51,4 Prozent der 16- bis
24-Jährigen arbeitslos, in Griechenland sind es 43 Prozent. Und auch in
Italien sind über ein Viertel (28 %) in dieser Altersgruppe arbeitslos.
Andere schaffen es gerade so, mit unbezahlten Praktika oder schlecht
bezahlten Jobs, die nur wenig Sicherheit bieten, über die Runden zu
kommen. Die Guardian-Autoren Viola Caon, Helen Smith und Diego Salazar
haben sich in diesen drei EU-Ländern junge Männer und Frauen zu ihrer
Situation befragt…“ Artikel in der taz vom 31.01.2012
http://www.freitag.de/politik/1204-hochqualifiziert-und-unterbezahlt

Tags: Jugendarbeitslosigkeit, Erwerbslosigkeit, Arbeitslosigkeit, Jobwunder, DerFreitag
 

05.02.2012 14:40


30 January 2012. A World to Win News Service. Following are excerpts from a press release signed by Abhay, spokesperson of the Central Committee of the Communist Party of India (Maoist), dated 13 January. For the full statement see bannedthought.org.

On 24 November 2011 the Indian revolution lost its great leader and the oppressed masses of India lost their most reliable servant. November 24 would remain a dark day in the history of the Indian revolution. On 1 July 1 2010 the Indian ruling classes had murdered our Politburo member and spokesperson Comrade Azad. Within one and a half years, another Politburo member, Comrade Koteswarlu (who is popular among the people and party ranks as Kotanna, Prahlad, Ramji, Kishenji and Bimal), was caught alive in a covert operation, tortured inhumanly and was killed in a fake encounter.

In India, which claims to be the largest democracy in the world, the feudal and comprador-bureaucrat bourgeois ruling classes, with the support of the imperialists, particularly the US imperialists, are trying to suppress the democratic, national liberation and revolutionary movements with an iron heel. Particularly, since 2009 they are carrying on an unjust war on the people in the name of "Operation Green Hunt". They are shamelessly violating even the constitution and the laws formulated by themselves and are killing people, activists and leaders of the movement. They are unsuccessfully trying to justify all their unlawful murders in the name of a lie named "encounter" tracing the footsteps of the British colonial rulers. Now it is an established fact that an "encounter" anywhere in India means a conspiratorial murder by the state.

Comrade Koteswarlu was born on 26 November 1954 in Peddapalli, a town of Karimnagar district which has a legacy of the glorious Telangana armed struggle. He led the Indian revolutionary movement for nearly four decades. Comrade Koteswarlu was brought up by democratic-thinking parents and imbibed patriotic feelings and love for the oppressed people since childhood. He was a top-ranking representative of the generation after the glorious Naxalbari rebellion. Though the Naxalbari rebellion which established Maoist Protracted People's War as the path for the Indian revolution was suppressed within a few years, it had a great impact all over the country. Peasant rebellions arose in many areas following its model. It awoke the students in colleges and universities. The slogan "Naxalbari Ek Hi Rasta" (The Only Way is Naxalbari) reverberated all over the country. It was this backdrop that turned Comrade Koteswarlu into a Maoist revolutionary.

At the end of the 1970s, Comrade Koteswarlu played a crucial role in the Jagityal peasant movement and in the first decade of the 21st century he became the architect of the illustrious Lalgarh people's upsurge. He was an inspiring leader who never left the people and the cadres and who stood firmly during many an ebb and flow in the Indian revolutionary movement with courage and initiative. He was an organizer with initiative, a warrior/commander and a guide who imparted love and care. His very presence proved to be a hard nut to crack for the enemy right from the beginning. He successfully fought back several attacks and attempts to murder him. He was a tireless warrior who fought incessantly and uncompromisingly and never let go of any opportunity to attack the enemy politically and militarily.

That is why the ruling clique of this country led by Sonia-Manmohan-Chidambaram-Pranab-Jairam colluded with the Chief Minister of West Bengal Mamata Banerjee and killed him in the cruelest manner. The brutal signs of torture on his dead body indicate the fascist nature of the enemy, its cowardliness and its defeat. On the other hand he bore all the inhuman tortures in the hands of the enemy and emerged victorious even in the face of death. The crimson of the international red flag of the proletarians turned deeper with the blood spilled by him in Jungle Mahal.

Tags: CP(M)India, RIM, TKP/ML, Naxalbari, India, Maoism
 

05.02.2012 14:30

Das Militärhistorische Museum in Dresden – zwei Blickwinkel

von: Lucius Teidelbaum / Thomas Mickan | Veröffentlicht am: 26. Januar 2012


Am 14. Oktober 2011 wurde das Militärhistorische Museum in Dresden nach
einem Umbau wiedereröffnet. Im Folgenden finden sich zwei
unterschiedliche Sichtweisen und Bewertungen des Museums.


Ein Gang durch das Militärhistorische Museum in Dresden

von Lucius Teidelbaum

Im Juli 2010 kam es zum Skandal, als bekannt wurde, dass ein Mitarbeiter
des Dresdner Militärmuseums im NPD-Hausverlag „Deutsche Stimme“ ein Buch
veröffentlicht hatte. Wolfgang Fleischer (* 1952) hatte das Buch
„Sachsen 1945“ im Riesaer Verlag „Deutsche Stimme“ publiziert.
Fleischers Co-Autor ist Roland Schmieder, ein Oberst der Reserve, der
auch eine Zeit lang im Museum beschäftigt war. Fleischer selbst war seit
den Anfängen des Militärmuseums 1972 dessen ziviler Mitarbeiter.
Gegenwärtig ist er dort ein Fachgebietsleiter und hatte bisher laut der
„Sächsischen Zeitung“ (SZ) einen „tadellosen Ruf als Experte“. Ganz
stimmt das allerdings nicht. Der Fachgebietsleiter hatte bereits vor dem
Skandal im Juli 2010 in einer Ausgabe des braunen Magazins „Deutsche
Militärzeitschrift“ ein Interview gegeben.

Der Museumsleiter, Oberstleutnant Matthias Rogg, gab sich angesichts
dieser Tatsachen schockiert und die SZ zitiert ihn mit den Worten: „Das
ist uns alles äußerst unangenehm“. Immerhin wurde mit einer
Pressekonferenz reagiert, auf der Rogg klarstellte, dass das Museum sich
ausdrücklich von der „Deutschen Stimme“ distanziere. Die SZ gibt Rogg in
ihrem Bericht wieder: „Der Mitarbeiter sei nicht vom Dienst suspendiert,
‚wir haben den Fall zur gründlichen Bearbeitung weitergegeben. Die
Wehrbereichsverwaltung Ost in Strausberg übernimmt die juristische
Prüfung, das Militärgeschichtliche Forschungsamt in Potsdam die
inhaltliche‘, so Rogg. ‚Erst danach können wir über weitere Maßnahmen
nachdenken.‘ Im für ihn schlimmsten Fall muss Fleischer wohl mit seiner
Entlassung rechnen.“ Solche Vorkommnisse ließen Schlimmes befürchten für
das neueröffnete Museum. Doch es kam anders.


Ein Militärmuseum als Ort der Reflexion

Die Zeiten verstaubter Dioramen, an denen Hobbystrategen vergangene
Siege und Niederlagen nacherleben können, sind offenbar vorbei.
Jedenfalls gilt das für das Militärmuseum in Dresden. Das neueröffnete
Militärhistorische Museum präsentiert sich als Ort der Reflexion. So
schreibt die „Neue Züricher Zeitung“: „Ein Militärmuseum im
Reflexions-Taumel. Erstaunlich. Man muss es gesehen haben.“ Das
offenbart sich bereits im Äußeren. Dem amerikanischen Stararchitekten
Daniel Libeskind ist es mit einem mehrgeschossigen Glas&Metall-Keil
tatsächlich gelungen, die traditionelle wilhelminische
Militärarchitektur aufzubrechen. Dieses moderne Bauelement hatte zu
Kritik aus den Reihen der extremen Rechten geführt. Man schwafelte von
einer „zweiten Bombardierung“ Dresdens. Dass der Architekt noch dazu ein
US-Jude ist, sorgte nochmal extra dafür, dass gewisse Personen Schaum
vor dem Mund hatten.

In der militär-affinen extremen Rechten findet sich allgemein eine
vehemente Kritik an dem Museums-Umbau. Seit letztem Jahr ist bekannt,
dass mehrere neurechte Offiziere die Reaktion von Campus, dem
Studierenden-Magazin der Bundeswehr-Universität in Neubiberg bei München
gekapert haben. Einer von ihnen ist der studierende Jung-Offizier Felix
Springer, Jahrgang 1988, der seit 2010 Autor für „Sezession im Netz“
ist. Die Online-Publikation „Sezession im Netz“ ist Bestandteil des
extrem rechten Thinktanks „Institut für Staatspolitik“ (IfS). Springer
beklagt sich in seinem Online-Beitrag auf „Sezession im Netz“ über den
Ist-Zustand der Bundeswehr: „Die in der Folge [gewisser
Traditions-Bereinigungen] künstlich durch Verbot und Weisung
herbeigeführte Verarmung der Bundeswehr an Traditionsbeständen aller Art
muß als in der Geschichte des deutschen Militärs einzigartig gelten.“
Auch über die äußerliche Umgestaltung schimpft Springer: „Zu behaupten,
man wolle nun in dieses vollkommen anorganische und nicht einmal
halbherzig gelebte Stückwerk befohlener Identität noch “einen Keil
treiben”, grenzt eigentlich an politisch-historische Nekrophilie.“
Überhaupt klagt Springer über das „identitären Trümmerfeld Bundeswehr“,
die „hippiesque anmutende Emotionalisierung“ und sieht das Problem in
der „seit Jahrzehnten bewußt und äußerst konsequent vollzogenen
Entmilitarisierung von Militär und Staat“. Springer lässt ahnen, wie er
sich ein Museum in seinem Sinne vorstellt: „Wo, wenn nicht im
bundeswehreigenen Museum, soll aus der deutschen Militärgeschichte
Identität für den tötenden und fallenden Parlamentssoldaten der
Gegenwart und Zukunft gewonnen werden, wo sonst soll er einen Begriff
von seiner historischen Aufgabe bekommen?“

Auch in der extrem rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ kritisiert ein
Autor die Neugestaltung des Museums. In der Ausgabe vom 6. Januar 2012
beklagt der Autor Johannes Meyer: „Sympathie oder freundliches Interesse
für den Gegenstand der Darstellung sucht man vergebens. […] Die
verbindende Klammer des Grundthemas Gewalt ermöglicht es dabei sehr
einfach, das Militär mit allem Negativen gleichzusetzen, das heute dem
Stichwort Gewalt zugeschrieben wird.“

Insgesamt hat der Umbau des dreigeschossigen Gebäudes mehr als 60
Millionen Euro gekostet und sollte schon 2008 fertig gestellt sein. Die
Eröffnung erfolgte dann aber erst im Herbst 2011. Die Ausstellung
beinhaltet mehr als 10.000 Exponate auf insgesamt 19.000m²
Ausstellungsfläche.

Das Museum gibt sich weltläufig, die Beschriftungen sind in Deutsch und
Englisch. Die neue Ausstellung wird einer modernen Museumspädagogik
durchaus gerecht. Der Kurator Gorch Pieken nannte es „ein
Denkstiftungs-, kein Sinnstiftungsmuseum“. Natürlich gibt es auch
moderne Elemente wie Videosequenzen und an einer Stelle gibt es auch den
„Geruch des Krieges“ nachzuschnuppern.

Die modernen Aspekte der Ausstellung äußern sich auch in der Beachtung
des Themas Frauen und Militär. Auch die Armee der DDR, die NVA, wird
ausreichend und kritisch vorgestellt. Der repressive Umgang mit den als
„Bausoldaten“ bezeichneten Wehrdienstverweigerern in der DDR wird
beispielsweise gut nachgezeichnet.

In der Konzeption der Ausstellung findet sich insgesamt eine Art
Zweiteilung. Die ersten beiden Stockwerke stellen chronologisch die
deutsche Militärgeschichte dar. Darüber werden verschiedene Aspekte der
Verbindung von Militärischem und Zivilem dargestellt, beispielsweise
„Militär und Mode“.

Die Betrachtung deutscher Militärgeschichte ist nicht eine rein
darstellende, sondern häufig auch eine eher kritisch einordnende. Kritik
an Krieg und Militär in der Ausstellung also durchaus seinen Platz. Die
kritischen Aspekte der Ausstellung sind auch nicht in eine Nische
abgeschoben worden oder wirken irgendwie pflichtschuldig hingestellt.

Die Kritik funktioniert auch über Gegenüberstellungen von
Kurz-Biografien. Da wird der Bundeswehr-Generalinspekteur einem
Kriegsdienstverweigerer oder der Matrose und Mitglied eines Soldatenrats
einem Generalquartiermeister gegenüber gestellt. Die Kriegsverbrechen
deutscher Armeen und der jeweilige politische Kontext wurden insgesamt
ganz gut eingebaut. Ebenso eine generell militärkritische Note.
Natürlich sind es keine höheren Weisheiten, aber wann hat man in
militärhistorischen Museen schon Sätze wie die Folgenden gelesen?

„Menschen erschaffen Waffen, um mit Gewalt ihre Interesse durchsetzen
oder sich gegen Angriffe zu verteidigen.“

„In jedem Krieg werden Menschen getötet oder körperlich oder psychisch
verletzt. Sowohl Waffengewalt als auch Erlebnisse können tiefe Wunden
hinterlassen.“

„In seiner letzten Konsequenz bedeutet Krieg die beständige Bedrohung
des Lebens.“

Spätestens die ausgestellten Prothesen in der Abteilung „Leiden im
Krieg“ oder die kritischen, modernen Kriegsfotografien entblößen für die
Besucher die hässliche Seite am Krieg. Selbst die offiziell gerne
verschwiegene Drangsalierung junger Soldaten auf der Stube findet in der
Ausstellung Erwähnung.

An einer Stelle finden sich auch Porträts von aktuellen Minen-Opfern aus
dem Kongo, Afghanistan oder Kambodscha. Das Deutschland inzwischen der
weltweit fünftgrößte Rüstungsexporteur ist, wird dann aber doch lieber
nicht erwähnt.

Weniger kritisch sind auch Tafeln wie „Bewährung im Inland“, wo es
heißt: „Ob in Zukunft die Bundeswehr unterstützende Funktionen bei
polizeilichen Aufgaben übernimmt […] ist jedoch sehr umstritten.“ Eine
generelle Möglichkeit scheint der Inlandseinsatz also schon zu sein.


Fazit: Antimilitarismus made by Bundeswehr?

Im Grunde stellt das Militärhistorische Museum den eigentlich
unmöglichen Versuch dar, das Zivile mit dem Militärischen auszusöhnen.
Das funktioniert darüber, dass das Museum als Bundeswehr-Einrichtung
nicht erkennbar ist. Selbst die Hoheitssymbole der Armee fehlen im
Eingangsbereich weitgehend. Die Konzeption der Ausstellung entspricht
der einer modernen Museumspädagogik und ist damit entsprechend kritisch.
Das Museum ist jedenfalls eher keine Werbung für den Dienst an der
Waffe. In Teilen konterkariert die Ausstellung die Selbstvermarktung der
Bundeswehr als ganz normaler „Job“ unter anderen. Wer die Ausstellung
durchwandert hat, dürfte eher weniger Lust auf den Dienst in der
Bundeswehr verspüren als vorher. Ob so ein Effekt ursprünglich im Sinne
der Bundeswehr war?

Anmerkungen
[1] Oliver Reinhard: Verlagswechsel ins Abseits, in: Sächsische Zeitung
vom 16. Juli 2010.
[2] Joachim Güntner: Dieses Haus der Gewalt hat nicht seinesgleichen,
Neue Zürcher Zeitung vom 15. Oktober 2011.
[3] Felix Springer: Militärgeschichte ohne Identität – das neue
Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden,
http://www.sezession.de/29753/militargeschichte-ohne-identitat-das-neue-militarhistorische-museum-der-bundeswehr-in-dresden.html
[4] Johannes Meyer: Keine Sympathie für das Militär, in: „Junge
Freiheit“ Nr. 02/2012 vom 6. Januar 2012, Seite 6


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Wenn der Kontext das Problem ist: Das Militärhistorische Museum der
Bundeswehr in Dresden

von Thomas Mickan

Kein Mensch käme auf die Idee, den Hund die Wurst bewachen zu lassen
oder den Bock zum Gärtner zu machen. Doch eben jene sprichwörtliche
Torheit ist mit der Neukonzeption des „Militärhistorischen Museums der
Bundeswehr“ in Dresden (MHM) begangen worden. Die Gelegenheit blieb
ungenutzt, dem architektonischen Bruch von Daniel Liebeskind ebenso
einen Bruch mit der institutionellen Geschichtsschreibung durch das
Militär an diesem traditionsreichen Ort beizufügen. Auch wenn der
Direktor des MHM, Oberst Matthias Rogg, zu betonen sucht, sein Museum
folge keiner „ideologischen Leitlinie“[1] , zeigt sich bei einem
Rundgang durch die Ausstellung schnell, wie wenig der Direktor sein
Museum zu kennen scheint. Dies betrifft weniger den historischen
Rückblick bis zum Ende des Kalten Krieges, jedoch umso mehr die
Darstellung jüngster deutscher Militärgeschichte und die
zeitungebundenen thematischen Museumsareale (z.B. „Krieg und Spiel&ldquo

wink2.gif. Die folgenden Ausführungen sollen skizzieren, wie die institutionelle Geschichtsschreibung
sich als strukturelles Problem einer „kritischen und differenzierten“ Ausstellungsgestaltung
darstellt. Sie beruhen auch auf den Beobachtungen eines persönlichen Museumsbesuchs Ende 2011.

Kontextualisierung und Wertsetzung

Weder ein Armee- oder Kriegsmuseum wie in vergangenen Tagen möchte das MHM mehr sein, noch militärische Gewaltmittel als Heilssymbole verehren oder gar Kriege verherrlichen. Diesem alten Militarismus wurde abgeschworen. Vielmehr solle eine „kritische, differenzierte und ehrliche Auseinandersetzung mit Militär, Krieg und Gewalt“[2] erfolgen. Als Anspruch steht dabei die Bemühung, die Exponate so zu hinterfragen, dass sie eine möglichst differenzierte Kontextualisierung erfahren. Direktor Rogg, gefragt nach seiner Reaktion auf die Kritiker_innen militärischen Pathos‘, umschreibt diese aufklärende Kontextualisierung so: „Weil wir die Dinge dekonstruieren. Das ist Teil unserer Inszenierung, nicht einfach unreflektiert übernehmen, sondern in ihrer Dekonstruktion befragen.“[3]
Doch genau in dieser vermeintlichen Dekonstruktion und Kontextualisierung des Militärischen liegt gleichsam eine Rekonstruktion neuer, neomilitaristischer Werte. In der Wertsetzung zerfällt so das Blendwerk angeblicher Ideologiefreiheit. Krieg wird in ihr als immerwährende conditio humana betrachtet. Schon am Eingang begrüßen die Clausewitzsche Erstausgabe von „Vom Kriege“ sowie eine Videoinstallation des Künstlers Charles Sandison. Clausewitz bezeichnete den Krieg als Chamäleon: sich immerzu ändernd, aber nie verschwindend. Sandison lässt die Wörter Liebe
(„love&ldquowink2.gif und Hass („hate&ldquowink2.gif auf einer Leinwand „Manöver“ vollziehen, sich jagen und so in einem endlosen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Krieg und Frieden treten.[4]
Von dieser ewigen Wiederkehr des Gleichen ausgehend, müsse der menschlichen Kriegs- und Gewaltneigung qualifiziert begegnet werden. Dieser notwendigen und daher umso ehrenvolleren Aufgabe stellten sich Menschen in Uniform unter Einsatz ihres Lebens. Das Militär sei damit stets und unlösbar in der Mitte der Gesellschaft verankert,[5]
Krieg wird zum Dienst am Gemeinwohl. In der Ausstellung umfassend ausgeweidet wird so z.B. der Kampf der Bundeswehr gegen das Oderhochwasser und wie ein roter Faden begleitet die Ausstellung der Verweis auf die militärischen Wegmarken etwa für zivile Technik, Mode oder Sprache. So entsteht der Eindruck, dass nicht – wie proklamiert[6]
– der Mensch im Mittelpunkt einer funktionierenden Gesellschaft stehe, sondern immer auch das Militär. Doppelte Zivilisierungsthese Im MHM wird die Entwicklung des deutschen Militärs als doppelte Zivilisierungsthese propagiert. Der erste Zivilisierungsprozess ist einer über die historische Zeit. Die Kriege vor dem frühen 19. Jahrhundert, die beiden Weltkriege samt ihrer Kriegsverbrechen und der Shoa sowie das Militärische in der DDR dienen dabei als negative Referenzpole, von denen die Bundeswehr abgesetzt wird. Diese stabilisierenden Narrativen der Vergangenheit werden so in letzter Konsequenz benutzt, um heutige militärische Gewaltausübung als schmerzhafte Lernerfahrungen darzustellen und so zu legitimieren. Dies führt direkt zu dem zweifelhaften Argument für Militäreinsätze gerade wegen der verheerenden deutschen Geschichte. Auch das zivilisatorische Hohelied auf die immer präzisere Technologie des Tötens, entworfen durch „militärische Planer und Rüstungsindustrie“,[7]
zeugt von einem Antizipationsvermögen der Zukunft, welches jeder Kriegshistoriker_in unwürdig ist. Die Schautafeln zu den „Friedensutopien“ und der vermeintlich kritische Rückblick auf die Drangsalierungsrituale junger Soldat_innen sollen wohl Zeugnis der Unerreichbarkeit eines friedlichen Endpunktes sein. Der zweite Zivilisierungsprozess erfolgt über geographische und kulturelle Räume. Wo dabei der zivilisierte Umgang mit Krieg und Gewalt verortet wird und wo der unzivilisiertere, bedarf leider keiner Erläuterung. Samuel Huntingtons These, der grundlegend verschiedenen und so notwendig konfliktträchtigen Kulturkreise, findet sich dann in auffällig suggestiver Form, lediglich mit einem Höflichkeitsfragezeichen versehen, in der Ausstellung wieder. Es gibt auch keine falsche Scheu, die Flüchtlingsleitern aus Ceuta und Melilla als sicherheitsrelevante Herausforderung des 21. Jahrhunderts darzustellen. Auf eine umfassende Kontextualisierung wird vom Museum aber an dieser Stelle dann doch verzichtet.[8] Umso weniger wird daran gespart, ein diffuses Bedrohungsbild im Zusammenhang mit dem Islam zu erschaffen. Zusammen ausgestellt werden dann z.B. ein Ausbildungshandbuch der Taliban neben einem Modell der Oper Idomeneo oder Zeitungen, in denen die „Mohammed-Karikaturen“ zu sehen sind. Die Vitrine wird unter dem Titel „Kriegsursachen“ dem Publikum offeriert. Nach der einseitigen Verdammung kriegerischer Gewaltursachen der „Anderen“, wird der Blick beim Thema „Leiden im Krieg“ auf das „Eigene“ gewendet. Während es auf der einen Seite die barbarische namenlose Masse ist, die für die „schlechten“ Kriege sich verantwortlich zeigt, erzählt der Themenparcours „Leiden“ individuelle Schicksale z.B. „die Metallsplitter aus dem Körper von Tony Ewert“, deutsches soldatisches Anschlagsopfer in Afghanistan 2003.[9]
Dies ist ein gelungener und wichtiger Teil der Ausstellung. Warum allerdings die durch Bundeswehrangehörige getöteten Menschen in Afghanistan und anderswo hier keine Erwähnung finden oder auch die möglichen Verstrickungen Bundeswehrangehöriger in Prostitution und Menschenhandel etwa auf dem Balkan, bleibt wohl das Geheimnis des richtigen Kontextes, für welches das MHM steht. Auch das für jedes Militär geltende soldatische Handwerkzeug des „Töten als Arbeit“[10] ,
welche die doppelte Zivilisierungsthese konterkariert, findet in Bezug auf die Bundeswehr im Abschnitt Leiden keine strukturelle Problematisierung. Veranlagung und Kontext Ein letztes Beispiel soll das generelle Problem des Kontextes für das MHM aufzeigen. Es ist die leichtfertige Vermischung der Kategorien Gewalt, Krieg und Militär. Im Museum scheint der Glaube zu herrschen, dass mit der Beweisführung einer kindlichen Veranlagung zur Gewalt sich quasi ein Automatismus zu Krieg und in dessen Folge zu Militär ergebe. Dass als Reaktion auf Gewalt – durchaus funktionell – zivil und gewaltfrei eine adäquate Antwort gegeben werden kann (Stichwort: Zivile Konfliktbearbeitung), scheint nicht in die suggerierte Seins-Genese des Militärs zu passen. Insbesondere im Themenparcours „Krieg und Spiel“ wird äußerst subtil versucht, diese Seins-Genese abzubilden. Da ist etwa der Papierflieger des elfjährigen Antons. Dieser „darf weder militärisches Spielzeug noch kriegerische Computerspiele besitzen. Er akzeptiert diese Regel, umgeht sie jedoch auf kreative Weise.“[11]
Als Beweis dafür, wird ein Papierflieger ausgestellt, welcher das Hoheitszeichen der Bundeswehr trägt. Was dieses Ausstellungsstück noch mit seriöser Museumsarbeit gemein hat, bleibt dahingestellt, ebenso wie die Antwort auf die Frage, warum es „differenziert und kritisch“ sei, das Eiserne Kreuz entgegen dem Verbot der Eltern als kreative Form des Widerstandes gegen den Pazifismus auf ein Stück Papier zu malen. In Reichweite von Antons Papierbomber befindet sich eine lange Vitrine, in welcher allerlei „militärisches“ Spielzeug stramm als Kolonne aufmarschiert. Kontextualisiert wird dies mit einem Zitat des Dresdner Lokalhelden Erich Kästner, in dem dieser freudig erregt aus seiner Kindheit und der eigenen Kriegsspielerei berichtet. Erklärend wird hinzugefügt: „So schreibt der Pazifist Erich Kästner…“. Warum ist es hier wichtig herauszustellen, dass selbst der „gute Pazifist“ Kästner als Kind Kriegsspielereien betrieb? Verleugnet Kästner etwa seine eigenen Leidenschaften im späteren Widerstand zum Krieg? Unkommentiert wird zudem in der Vitrine original Legospielzeug (Ritterfiguren) neben militärische, Legoähnliche Modelle (Panzer) gestellt. Dass es sich dabei um die „Nachahmerprodukte“ der Firmen Best-Lock bzw. Mega-Bloks handelt,[12] bleibt unerwähnt. Das positiv pädagogische Image der Firma Lego, welche explizit keine Modelle mit direktem Bezug zu aktuellen Kriegsgeschehen herstellt, wird für die Imagepflege der Militärspielerei instrumentalisiert. Die sonst so gepriesene Kontextualisierung ist eben auch immer vom passenden Kontext abhängig. Neomilitaristische Geschichtsschreibung Noch viele dieser detailliert kleinen oder umfassend großen problematischen Bezüge ließen sich finden. Die hier aufgeführten Beispiele wollen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und gewiss wurde das eine oder andere beim persönlichen Besuch übersehen.[13]
Dennoch lässt sich ein zentraler Punkt festhalten. Der Anspruch des Direktors Matthias Rogg und seines Museums möchte es sein, „nicht eine historische Wahrheit, sondern mehrere Wirklichkeiten“[14] abzubilden. Doch wenn Wahrheit in Wirklichkeit transformiert wird, immunisiert sie sich gegen Kritik. Diese kann dann allzu einfach, als weitere Facette der Wirklichkeit abgetan werden. Sie läuft sogar Gefahr, selbst Bestandteil des eigentlich Kritisierten zu werden. Daher ist es entscheidend, die Wertgebundenheit des MHM und ihrer Protagonist_innen aufzuzeigen, die mit der strukturellen Aufstellung des Museums unauflöslich verbunden ist. Wer für sich Ideologiefreiheit in Anspruch zu nehmen sucht, erkennt bereits selbst seine eigene ideologische Belastung an. Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr hat als Wahrheit eine neomilitaristische Geschichtsschreibung gewählt. Wenn es sich, wie sein Pressesprecher Lars Berg betont, als „ein Schaufenster der Bundeswehr“[15] versteht, täte es gut daran, den eigenen Wertekanon und die eigene Wahrheit transparent zu markieren und gegebenenfalls zu hinterfragen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, wie der Hund die Wurst bewachen kann oder der Bock zum Gärtner wird.
Anmerkungen:
[1] Rogg, Matthias (2011a): Museum ohne Pathos? Interview mit Wolfgang Donsbach, Oktober 2011. In: in medias res, Sendung von Dresdeneins. URL: http://www.youtube.com, [rev. 10.1.2012], Min: 7:14.
[2] Rogg, Matthias (2011b): Der historische Ort. In: Pieken, Gorch/Rogg, Matthias (Hrsg.): Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr. Ausstellungsführer. Dresden: Sandstein Verlag, S. 13.
[3] Rogg (2011a), Min: 12:12.
[4] Kilb, Andreas (2011): Ein Minenschaf zieht in den Krieg, FAZ am 13.10.2011, URL: http://www.faz.net, [rev. 11.1.2012].
[5] Pieken, Gorch (2011): Konzeption und Aufbau der Dauerausstellung. In: Pieken/Rogg a.a.O., S. 21.
[6] Ebd., S. 23.
[7] Protte, Katja (2011): Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. In: Pieken/Rogg a.a.O., S. 190-192.
[8] Ebd.
[9] Stilidis, Avgi (2011): Leiden im Krieg. In: Pieken/Rogg a.a.O., S. 97.
[10] Sönke, Neitzel/Harald, Welzer (2011): Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben. Bonn: Bpb, S. 422.
[11] Vitrine: „Gefalteter Papierflieger mit Hoheitszeichen der Bundeswehr, Dresden 2009“.
[12] Ich danke Samuel Littig für diesen kenntnisreichen Hinweis.
[13] Zum Beispiel das Jackett Joseph Fischers vom Farbbeutelanschlag 1999 – kontextualisiert mit den Notizbuch eines deutschen Bundeswehrscharfschützen, der beobachtete wie durch Serben Vergewaltigungen begangen wurden. Im gleichen Ausschnitt des Notizbuchs findet sich auch der Verweis, dass der Soldat beim Papstbesuch 1997 in Sarajevo einen serbischen Heckenschützen erschoss! Ein Detail, welches zwar Aufnahme in den gedruckten Ausstellungsführer, jedoch nicht in die Ausstellung selbst gefunden hat, vgl. Pieken (2011), S. 35.
[14] Rogg (2011a), Min: 7:32.
[15] Berg, Lars (2011): Das Militärhistorische Museum Dresden – Interview mit Lars Patrik Berg (Pressesprecher des MHM), deinegeschichte.de, URL: http://www.youtube.com, [rev. 10.1.2012], Min: 4:30.

Tags: Militärhistorisches Museum Dresden, IMI, Lucius Teidelbaum, Thomas Mickan
 

04.02.2012 22:58


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